Crowdbase
Crowdbase ist eine zypriotische Equity-Crowdfunding-Plattform für Startup-Investments ab 100 €, reguliert durch die CySEC unter ECSP-Lizenz 001/23.
- Gründungsjahr
- 2020
- Instrumente
- Anteile
- Sprachen
- Englisch
Über Crowdbase
Crowdbase ist eine Startup-Investitionsplattform mit Sitz in Nicosia, Zypern, die im Jahr 2020 von der Crowdbase Ltd gegründet wurde. Die Plattform richtet sich an Privatanleger, die sich ab einem Mindestbetrag von 100 € an wachstumsorientierten Startups beteiligen möchten. Crowdbase für deutsche Anleger ist über den EU-Pass der ECSP-Verordnung zugänglich: Die Plattform hält die Zulassung als European Crowdfunding Service Provider unter der Lizenznummer 001/23, ausgestellt von der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC). Deutsche Anleger können die Plattform damit grundsätzlich grenzüberschreitend nutzen; eine direkte Aufsicht durch die BaFin besteht nicht.
Das Geschäftsmodell von Crowdbase basiert auf Equity-Crowdfunding: Anleger erwerben Eigenkapitalbeteiligungen an ausgewählten Startups und werden damit zu Miteigentümern dieser Unternehmen. Das unterscheidet Crowdbase grundlegend von klassischen P2P-Kreditplattformen, auf denen festverzinsliche Darlehen vergeben werden. Stattdessen setzt das Modell auf Wertsteigerungspotenzial – Renditen entstehen in der Regel erst beim Exit eines Unternehmens (z. B. durch einen Verkauf oder Börsengang), nicht durch laufende Zinszahlungen.
Die Plattform versteht sich als Online-Community für Startup-Investoren und stellt die direkte Verbindung zwischen Gründerteams und einer breiten Investorenbasis her. Investments sind in Euro denominiert und richten sich ausdrücklich auch an Privatanleger (Retail Investors). Der Einstieg beginnt bei 100 € pro Deal, was den Zugang zu einer Anlageklasse öffnet, die traditionell institutionellen Investoren und Business Angels vorbehalten war.
Aktuell stellt Crowdbase weder aggregierte Plattformstatistiken noch einen öffentlich einsehbaren Deal-Flow-Verlauf bereit. Eine mobile App sowie ein automatisierter Investitionsprozess (Auto-Invest) sind nicht verfügbar; ebenso fehlt ein Zweitmarkt, über den Anteile vor einem Exit weiterverkauft werden könnten. Die Plattformoberfläche ist ausschließlich auf Englisch verfügbar, was für deutschsprachige Nutzer eine gewisse Sprachbarriere darstellen kann.
Als Vertrauenssignal ist die ECSP-Lizenz der CySEC zu werten, die Crowdbase in den regulierten Rahmen der EU-Schwarmfinanzierungsverordnung (EU) 2020/1503 einbettet. Angaben zu externen Audits, institutionellen Investoren oder Partnerstrukturen werden auf Basis der verfügbaren Informationen nicht gemacht. Interessierte Anleger sollten sich vor einer Investition eingehend mit den plattformspezifischen Risiken vertraut machen, insbesondere mit dem hohen Ausfallrisiko im Startup-Segment.
Wie funktioniert Crowdbase?
Anleger registrieren sich auf crowdbase.com, durchlaufen eine Identitätsprüfung (KYC) und einen Angemessenheitstest gemäß ECSP-Verordnung. Nach erfolgreicher Kontoeröffnung können Mittel per Banküberweisung eingezahlt werden. Auf der Plattform werden einzelne Startup-Kampagnen vorgestellt; Anleger wählen manuell aus, in welche Unternehmen sie investieren möchten, und erwerben Eigenkapitalbeteiligungen ab 100 €. Zinszahlungen gibt es nicht – der Wertzuwachs entsteht erst beim späteren Exit des Unternehmens. Ein Auto-Invest-Tool und ein Zweitmarkt stehen nicht zur Verfügung, sodass Investments bis zum Exit oder einem anderweitig vereinbarten Liquiditätsereignis gebunden sind.
Wie eröffnet man ein Konto bei Crowdbase?
- 1
Registrierung auf crowdbase.com
Rufen Sie crowdbase.com auf und starten Sie die Anmeldung über den Registrierungsbereich. Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und ein sicheres Passwort ein. Nach Bestätigung der E-Mail-Adresse gelangen Sie in den Kontoeröffnungsprozess. Die Plattformsprache ist Englisch.
- 2
Identitätsprüfung (KYC)
Laden Sie ein gültiges Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) sowie einen Adressnachweis hoch. Die Prüfung erfolgt gemäß den Anforderungen der EU-ECSP-Verordnung und der CySEC. Erst nach erfolgreicher Verifizierung ist das Konto vollständig freigeschaltet.
- 3
Angemessenheitstest
Als ECSP-regulierte Plattform ist Crowdbase verpflichtet, einen Angemessenheitstest durchzuführen. Beantworten Sie die Fragen zu Ihren Kenntnissen, Erfahrungen und Ihrer finanziellen Situation ehrlich – das Ergebnis bestimmt, welche Investitionskategorien für Sie zugänglich sind.
- 4
Erste Einzahlung
Zahlen Sie mindestens 100 € per Banküberweisung auf Ihr Crowdbase-Konto ein. Informationen zu konkreten Einzahlungsmethoden und -fristen finden Sie nach dem Login im Kontobereich. Keine Kreditkartenoption ist auf Basis der verfügbaren Daten bestätigt.
- 5
Erste Investition in ein Startup
Wählen Sie aus den aktiven Kampagnen ein Startup aus, lesen Sie den Investmentprospekt und investieren Sie ab 100 €. Da kein Auto-Invest verfügbar ist, erfolgt jede Anlageentscheidung manuell. Beachten Sie: Anteile sind bis zum Exit illiquide.
Ein- und Auszahlungen
- Einzahlungsmethoden
- Banküberweisung (SEPA)
- Auszahlungsmethoden
- Banküberweisung
- Einzahlungsdauer
- Keine Angabe
- Auszahlungsdauer
- Keine Angabe
- Mindesteinzahlung
- 100 €
Crowdbase veröffentlicht keine detaillierten Angaben zu Einzahlungsfristen oder Gebühren je Methode. Da es sich um Eigenkapitalbeteiligungen handelt, ist eine Auszahlung nicht wie bei Kredit-Plattformen jederzeit möglich – Mittel werden in der Regel erst beim Exit eines Portfoliounternehmens zurückgeführt.
Gebühren und Entgelte
| Posten | Betrag |
|---|---|
Investitionsgebühr Crowdbase veröffentlicht keine expliziten Investitionsgebühren für Anleger; mögliche Gebühren sind den jeweiligen Kampagnenunterlagen zu entnehmen. | Keine Angabe |
Auszahlungsgebühr | Keine Angabe |
Zweitmarkt-Gebühr Kein Zweitmarkt vorhanden. | Entfällt |
Währungswechsel Investments sind in Euro denominiert; kein Währungsumtausch erforderlich. | Entfällt |
Inaktivitätsgebühr | Keine Angabe |
Historische Rendite
Die Rendite von Crowdbase unterscheidet sich grundlegend von der klassischer P2P-Kreditplattformen: Es gibt keine laufenden Zinszahlungen. Anleger partizipieren stattdessen am Wertzuwachs eines Startups – Erträge entstehen erst bei einem Exit-Ereignis wie einem Unternehmensverkauf, einer Fusionsübernahme oder einem Börsengang. Bis dahin sind investierte Mittel illiquide und gebunden. Da Crowdbase keine aggregierten Statistiken zur historischen Rendite oder zum Deal-Flow veröffentlicht, können keine verlässlichen Aussagen über vergangene Erträge gemacht werden – Angaben dazu lauten daher: Keine Angabe. Es ist wichtig zu betonen, dass Startup-Investments zu den risikoreichsten Anlageklassen überhaupt gehören: Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist realistisch, da der Großteil aller Startups scheitert. Potenzielle Anleger sollten diese Anlageform nur als kleinen Teil eines diversifizierten Portfolios betrachten.
Für welchen Anleger ist Crowdbase geeignet?
Equity-Crowdfunding in Startups ist für konservative Anleger nicht geeignet. Das Totalverlustrisiko ist real, Erträge sind ungewiss und die Investments sind langfristig illiquide – ohne Kapitalschutz oder Einlagensicherung.
Auch für moderat risikobereite Anleger ist Crowdbase nur als sehr kleiner Portfolioanteil vertretbar. Die fehlende Liquidität und die hohe Ausfallquote im Startup-Segment gehen über ein moderates Risikoprofil hinaus.
Für risikobereite Anleger, die gezielt auf Startup-Wachstum setzen und einen möglichen Totalausfall eines Teilbetrags tolerieren können, bietet Crowdbase eine interessante Beimischung mit Hochrisiko-Renditepotenzial.
Ist Crowdbase sicher und reguliert?
Ist Crowdbase seriös? Crowdbase ist insofern seriös, als die Plattform über eine gültige ECSP-Zulassung (Lizenznummer 001/23) der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) verfügt und damit unter dem regulierten Rahmen der EU-Verordnung (EU) 2020/1503 für Schwarmfinanzierungsdienstleister operiert. Durch den EU-Pass können Anleger aus EU-Mitgliedstaaten, einschließlich Deutschland, die Plattform grenzüberschreitend nutzen. Eine direkte Beaufsichtigung durch die BaFin besteht jedoch nicht.
Als Schutzmechanismus gilt der gesetzlich vorgeschriebene Anleger- und Prospektschutz nach ECSP-Verordnung, inklusive Angemessenheitstest und vorvertraglicher Informationspflichten. Eine gesetzliche Einlagensicherung für Investments auf Crowdbase existiert nicht. Angaben zu externen Audits oder einem Rückstellungsfonds liegen auf Basis der verfügbaren Informationen nicht vor. Da keine Trustpilot-Bewertungen vorhanden sind und Crowdbase keine öffentlichen Statistiken veröffentlicht, ist eine unabhängige Beurteilung der operativen Verlässlichkeit auf Basis von Nutzererfahrungen zum aktuellen Zeitpunkt eingeschränkt möglich. Anleger sollten die Risiken im Startup-Segment – bis hin zum Totalverlust – sorgfältig abwägen.
Lizenzen und Regulierung
| Regulierungsbehörde | Nummer | Land | Prüfen |
|---|---|---|---|
Cyprus Securities and Exchange Commission | 001/23 | Zypern | Quelle |
Nutzerbewertungen
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- Hauptsitz
- Nicosia, Zypern
Konkrete Kontaktdaten wie Support-E-Mail oder Telefonnummer sind auf Basis der verfügbaren Informationen nicht bekannt; bitte den Kontaktbereich auf crowdbase.com aufrufen.